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Klimagipfel Glasgow

Keine Schneeflocke in der Lawine fühlt sich verantwortlich. (Stanislaw Jerzy Lec)

Viele Menschen mit Hoffnungen für eine bessere Klimapolitik, aber auch viele Menschen, die das amüsiert verfolgen und in keiner Weise an Klimaveränderungen glauben oder daran, dass wir etwas ändern könnten.
Demonstrationen mit Tausenden, die Forderungen nach massiven Änderungen durch die Politik aufstellen für mehr Umweltschutz und den Erhalt unseres Lebens.

Und viel Kritik, dass die beteiligten Staaten
- Umweltschutz als zu teuer einstufen
- für erklärte Ziele viel zu viel Zeit geben
- Maßnahmen diskutieren und beschliessen, die überhaupt nicht ausreichend sind
- leere Versprechungen machen
- als privilegierte Länder nicht bereit sind, zugunsten unserer aller Welt auf ihren Komfortstatus zu verzichten
- erstmal Schritte bei anderen sehen wollen, bevor sie selbst handeln

Sorry für klare Worte meinerseits, aber bitte fasst euch auch alle an die eigene Nase, wenn ihr andere anklagt.

Ich nehme die Politik in keiner Weise in Schutz, denn sie kann selbstverständlich spontan mehr steuern als jeder Einzelne und sollte das dringend tun. Aber jeder Einzelne ist nur dann glaubwürdig, wenn er selbst das tut, was er ‚von oben‘ erwartet.

Zu viele sind laut in der Kritik, aber ganz leise im eigenen Verhalten.

Aufschrei gegen Kükenschreddern, aber weiter billige Eier kaufen. Entrüstung über Pestizide in der Landwirtschaft, aber Unkraut auf dem eigenen Grundstück wegspritzen. Forderung nach Lösungen gegen die Vermüllung der Erde, aber den gewohnten Konsum bitte nicht einschränken.

Das beste (Selbstschutz-)Argument ist dabei immer, dass man nicht anders könne.

Das sagt übrigens die Politik auch…

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